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N° 21 Juli 2010

Artikel dieser Rubrik


Bertrand Russell Als PDF speichern

Mathematiker, Philosoph und radikaler Kriegsgegner (Buchempfehlung)

Donnerstag 22. Juli 2010 von WoHe

Buchbesprechung Achim von Borries: Rebell wider den Krieg Bertrand Russell 1914 - 1918, Verlag Graswurzelrevolution, Nettersheim 2006, 95 S., 8,80 Euro, ISBN 978-3-939045-01-4

Antimilitarismus, Pazifismus und Kriegsdienstverweigerung sind so alt wie der Krieg selbst. Jeder Krieg brachte Menschen hervor, die diesem Wahnsinn die Stirn boten, ob mit Worten oder Taten. Einer von ihnen war der englische Philosoph Bertrand Russell (1872 - 1970), der, fernab der Politik, vor allem mit seinem dreibändigen Werk zur mathematischen Grundlagenforschung, der Principia Mathematica, Berühmtheit erlangte. Im Bereich seines friedenspolitischen Engagements sind sein Einsatz gegen atomare Vernichtungswaffen, z.B. das Einstein-Russell-Manifest, aber auch das von ihm und Jean-Paul Sartre maßgeblich initiierten Vietnam-Tribunal nach wie vor von großer Bedeutung.



Ingeborg Weber-Brandies und Achim v. Borries Als PDF speichern

„Anarchismus-Theorie, Kritik, Utopie" (Buchempfehlung)

Donnerstag 22. Juli 2010 von WoHe

Das Buch dokumentiert und kommentiert die libertäre Tradition vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die jüngste Vergangenheit. Sowohl die theoretischen Grundpositionen der AnarchistInnen wie ihr bedeutender Anteil an der Sozialistischen Bewegung, an der Russischen Revolution und am Spanischen Bürgerkrieg werden aufgezeigt. Porträts der wichtigsten VertreterInnen des Anarchismus runden diese umfassende Textsammlung ab, die differenziert die komplexe Entwicklungsgeschichte des Anarchismus nachzeichnet und die meist unterschlagenen konstruktiven Tendenzen deutlich macht. Der Band enthält Beiträge von W. Godwin, M. Bakunin, P. J. Proudhon, P. Kropotkin, G. Landauer, R. Rocker, A. Berkman, E. Malatesta, Voline, V. Serge, E. Goldman, A. Souchy, G. Leval, G. Orwell, H. Read, P. Goodman.



Wolf-Dieter Narr Als PDF speichern

Peter A. Kropotkin: Memoiren eines Revolutionärs (Anarchismus)

Anarchistische Anmerkungen anlässlich ihrer Neuauflage
Donnerstag 22. Juli 2010 von WoHe

Die Kropotkinschen Memoiren sind zweibändig 2002 beim UNRAST-Verlag in Münster neu erschienen (1). Teilweise aus dem Englischen neu übersetzt, werden sie von Heiner Becker und Nicolas Walter kundig eingeleitet. Sie sind mit erläuternden Anmerkungen und einem Personenregister versehen. All das ist uneingeschränkt zu loben (beckmesserisch wenige, immer schier unvermeidliche Druckfehler und Übersetzungsholprigkeiten herauszuklauben, kann ich mir und den hoffentlich vielen geneigten neuen Leserinnen und Lesern ersparen). Die Einleitung weist darauf hin, dass es eine historisch kritische Ausgabe der Ende des 19. Jahrhunderts ursprünglich englisch publizierten Memoiren nach wie vor nicht gibt. Die Herausgeber machen außerdem auf manche Auslassungen, Retouchen und Widersprüche von Kropotkins Werk und der schon im 57. Lebensjahr abgeschlossenen Memoiren nüchtern und behutsam aufmerksam.



Projektbeschreibung Als PDF speichern

DadAWeb goes Web 3.0 (Anarchismus)

Donnerstag 22. Juli 2010 von WoHe

Kurzgeschichte des DadA-Projektes

Das 1986 von dem ehemaligen Bibliothekar und Informatiker Ralf G. Hoerig und dem Kommunikationswissenschaftler und Verleger Jochen Schmück initiierte DadA-Projekt existiert als Forschungs- und Dokumentationsvorhaben nun schon fast ein Vierteljahrhundert. Der Projektname DadA leitet sich ab von Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus. Das Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kommunikation und Kooperation in der deutschsprachigen Anarchie- und Anarchismusforschung zu fördern mit der Dokumentation deutschsprachiger anarchistischer Literatur und Presse, wissenschaftlichen Grundlagentexten wie dem renommierten Lexikon der Anarchie, http://dadaweb.de/wiki/Lexikon_der_… den (A)-Seiten (einem Projektverzeichnis), Buchempfehlungen und vielen anderen Angeboten mehr.



Leo Tolstoi, Clara Wichmann, Elisée Reclus, Magnus Schwantje u.a. Als PDF speichern

Das Schlachten beenden! (Anarchismus)

Zur Kritik der Gewalt an Tieren. Anarchistische, pazifistische und linkssozialistische Traditionen
Donnerstag 22. Juli 2010 von WoHe

Seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist, vor allem ausgehend von Gruppen und Organisationen aus dem anglo-amerikanischen Raum, auch in anderen Industrienationen eine neue Jugendszene entstanden, die eine Kultur der veganen Lebensweise und damit verbundener direkter Aktionen für Tierrechte praktiziert - das, was heute Tierrechtsbewegung genannt wird. Ihre Inhalte und Aktionskampagnen waren oft Thema kontroverser Diskussionen, trotzdem haben einzelne Kampagnen dieser Bewegung zum Teil breite Kreise beeinflusst und waren örtlich erfolgreich (zum Beispiel Kampagnen gegen Pelze, gegen die Hetzjagd in England usw.). Darüber hinaus ist eine undogmatisch praktizierte vegetarische und/oder vegane Essenskultur mittlerweile zu einem festen Bestandteil vieler subkultureller Jugendszenen, mancher autonomer Gruppen oder auch etwa im Milieu der Graswurzelrevolution und bei Treffen und Aktionscamps gewaltfreier Aktionsgruppen geworden. Daneben gibt es bis heute vegetarische Gruppen und Organisationen bis weit in bürgerliche Milieus hinein, die zum Teil auf einen viel längeren Zeitraum ihrer Existenz zurückblicken können.



Bundeswehr, jugendgerecht ( Bundeswehr)

Donnerstag 22. Juli 2010 von WoHe
Mit einem Preisausschreiben forciert die Bundeswehr ihre aggressive Propaganda- und Rekrutierungskampagne gegenüber Jugendlichen ab 14 Jahren. Die Gewinner des "Wissensquiz’" erhalten exklusiven Zugang zu Eliteeinheiten des deutschen Militärs, die auf Anti-Guerilla-Aktionen spezialisiert sind. (...)


Feuer frei! Als PDF speichern

Bundeswehr-Propaganda in Social-Media-Diensten ( Bundeswehr)

Donnerstag 22. Juli 2010 von WoHe

Die Bundeswehr will sogenannte Social-Media-Internetdienste wie Facebook oder Twitter stärker als bisher für ihre Propaganda nutzen. Jüngster Ausdruck dieser Entwicklung ist ein mehrtägiger Kongress, der von der "Akademie für Information und Kommunikation" der deutschen Streitkräfte in Strausberg bei Berlin veranstaltet wird. Chefredakteure verschiedener privater und öffentlich-rechtlicher Medien werden dabei Auskunft über das Verhalten von Internetnutzern geben und den anwesenden Militärs entsprechende Einflussmöglichkeiten aufzeigen



Je mehr Gewalt, desto weniger Revolte! (Anarchismus)

Über den 2.11.1987, Frankfurt/Startbahn, und den 5.5.2010, Athen
Donnerstag 22. Juli 2010 von WoHe

Was in Athen am 5. Mai 2010 passiert ist, ist ein Einschnitt, ein Schritt zu weit, über den jede/r von uns AnarchistInnen nachdenken sollte, gerade weil dieser Schritt im Zusammenhang mit der anarchistischen Bewegung gegen die Repressionsgewalt von Staat und Polizei eine Bedeutung für die gesamte globalisierungskritische Bewegung hat.

Die Gewaltdiskussion, die nun in Griechenland aufbricht, ist überfällig, weil dort nicht nur die Brutalisierung der Herrschaft, sondern auch - in einer unbewussten Identifikation mit dem Aggressor - die Brutalisierung der sozialen Kampfformen weit fortgeschritten ist.



Luc Arnault Als PDF speichern

Le dessin du jour par Luc Arnault (PHOTOS… ART… VIDÉOS…)

Sonnabend 17. Juli 2010 von CP

Luc Arnault est dessinateur.

Pour voir ses dessins, au jour le jour…

http://www.durdecifer.com

http://durdecifer.over-blog.com



Christiane Passevant Als PDF speichern

Réfractions N° 24. Des féminismes… (LIVRES… REVUES…)

Sonnabend 17. Juli 2010 von CP

Y’en a pas une sur cent et pourtant elles existent… Les féministes. Elles luttent contre les inégalités et contre un machisme latent et bien ancré dans les mentalités. En France, depuis des années, il est de bon ton d’ironiser sur le mouvement féministe en s’attachant à le caricaturer ou en soulignant les désaccords, les dissensions ou les contradictions qui le traversent… À croire que c’est l’unique mouvement qui serait en proie à ce type de problèmes ! Mais, finalement, est-ce un aspect important du mouvement féministe ?

L’aspect essentiel n’est-il pas d’infléchir un changement des mentalités et de s’opposer à des lois, qui ont relégué, et relèguent encore, les femmes dans un rôle secondaire ou subalterne ? Il faut changer des habitudes qui banalisent les inégalités dans les itinéraires professionnels et les font considérer comme naturelles. On sait bien la difficulté de faire évoluer des mentalités encombrées par des clichés et des idées reçues, anciennes et tenaces. La discrimination de genre est l’une des tares des sociétés, nourries par les religions bien sûr, mais aussi par l’hypocrisie des pouvoirs. De la même manière qu’il a été commode de présenter les « indigènes » comme des sous-hommes et des sous-femmes pour les coloniser, les dominer et les massacrer sans états d’âme, il allait de soi de circonscrire le rôle des femmes au service des hommes — père, mari, fils ou dieu —, et de décréter ensuite que les femmes n’étaient finalement que des moitié d’hommes, incapables d’aspirer à une autonomie, régies uniquement par l’affect et seulement bonnes à faire des enfants, à séduire ou à être le repos du guerrier.

Ne dit-on pas d’une petite fille qui refuse l’image qu’on lui impose — celle de future maman jouant à la poupée — que c’est un « garçon manqué » ? Manqué, vous voyez la nuance… Elle est ratée la fille qui rêve sans doute d’autre chose que de « petite maison dans la prairie », de faire des gosses ou encore du chevalier arrivant sur son destrier blanc pour lui révéler l’amour !

D’ailleurs, même au sein du mouvement anarchiste, les femmes ont souvent dû compter sur leurs propres forces pour imposer une égalité jugée trop théorique ou déconnectée de la lutte pour l’émancipation de tous. La revendication d’une égalité entre les sexes reste un sujet de controverse dans les mouvances révolutionnaires comme au sein de la société. Si l’élan révolutionnaire réapparaît épisodiquement suivant une logique conjoncturelle quasi imprévisible, les réalisations d’une pratique véritablement libertaire et égalitaire en matière de rapports entre femmes et hommes sont encore plus épisodiques.

Dans ce numéro de Réfractions, il est question des débats qui animent le mouvement féministe (à noter cependant qu’il a fallu attendre le numéro 24 pour parler de féminisme).

Dans ce contexte, il est bon de rappeler que les anarchistes revendiquent la liberté et l’égalité pour tous les individus, ce qui induit entre les sexes, et que la plupart des théoriciens anarchistes sont à ce propos sans ambiguïté, si l’on excepte évidemment Proudhon, par exemple :

« Je ne suis vraiment libre que lorsque tous les êtres humains qui m’entourent, hommes, femmes, sont également libres. » Bakounine, Dieu et l’état.

« […] Combattons la prétention brutale du mâle qui se croit maître de la femelle, combattons les préjugés religieux, sociaux et sexuels. » Errico Malatesta, « Le problème de l’amour ».



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