Bulletin de critique bibliographique réputé mais assez confidentiel, À contretemps va alimenter une nouvelle collection lancée par les éditions Libertaires. Historiens et militants libertaires applaudissent.
Er ist wohl zur Zeit der „berühmteste“ Asylbewerber hierzulande : André Sheperd hatte 2008 in Deutschland um Asyl ersucht, nachdem er nach seinen „Einsätzen“ im Irak das US-Militär „unerlaubt verlassen“ und fast zwei Jahre lang im Untergrund in Bayern gelebt hatte – denn der Krieg im Irak ist ohne Zweifel illegal. Mittlerweile kämpft er gewaltfrei gegen den Krieg und reist, wenn die Restriktionen für Asylbewerber es zulassen, durch die ganze Republik, wie am 23.9. nach Köln, wo Christian Heinrici ihn zu einem Interview traf.
Gustav Landauer ; Internationalismus. Ausgewählte Schriften, Band 1, Hg. Siegbert Wolf, mit Illustrationen von Uwe Rausch. Verlag Edition AV, Lich 2008, 334 Seiten, 18 Euro
Gustav Landauer ; Anarchismus. Ausgewählte Schriften, Band 2, Hg. Siegbert Wolf, mit Illustrationen von Uwe Rausch. Verlag Edition AV, Lich 2009. 395 Seiten, 18 Euro
Sie war groß, sie war bunt, sie war kraftvoll : Mit der Demonstration in Berlin am 5. September 2009 hat sich die Anti-Atom-Bewegung deutlich zu Wort gemeldet.
ist die einzige überregionale Monatszeitung für Selbstorganisation und dient den Alternativen Bewegungen als Sprachrohr und Diskussionsforum. AktivistInnen aus den unterschiedlichsten Bewegungen verfolgen mit der Herausgabe der Zeitung das Ziel, zu den von Globalisierung, Sozialabbau, Massenarbeitslosigkeit und Umweltzerstörung geprägten herrschenden Verhältnissen Alternativen zu diskutieren, Entwicklungen aufzuzeigen, eigene Utopien zu entwickeln und diese zu erproben.
Das kann nicht sein. Über 71 Prozent der staatsbürgerlichen Gesellschaft der BRD von 18 Jahren aufwärts wählten am 27. September. Wer dürfte diese Fülle von Personen wie du und ich nicht als selbst bestimmende BürgerInnen ernst nehmen. Was aber anders ist Demokratie ?
Der nachfolgende Filmbeitrag basiert auf meinem Buch "Napalm der Morgen" (2004), das die Düsseldorfer Vietnam-Kriegskino-Wochen von 2002 darstellt und jetzt in vollem Umfang kostenlos zugänglich ist auf : http://www.napalm-am-morgen.de . Angesichts des übermächtigen "massenkulturellen Krieges" brauchen wir mehr Kulturarbeit in der Friedensbewegung. Die Erinnerung speziell an Vietnam wäre ein wichtiges Thema. Einst ersann man in Washington, der UdSSR in Afghanistan ein "eigenes Vietnam" zu bereiten. Heute wird am Hindukusch wieder ein endloser Krieg geführt. Die dreiste Regierungspropaganda hierzulande, die Missachtung der Bevölkerungsmehrheit, die Komplizenschaft der allermeisten Medien, die Reaktivierung von "Heldentum", das Schicksal traumatisierter Bundeswehrsoldaten … vieles erinnert auch bei uns an die Zeit des Vietnam-Krieges. Vielleicht wäre eine Losung "Raus aus Afghanistan-Vietnam !" gar nicht so verkehrt ? Der Film "Going Back" (USA 2001) - Vietnamtourismus und Sündenbekenntnis
"Ich leide seit 1987 am posttraumatischen Stress-Syndrom (PTSS). … Erst 19 Jahre nach dem Krieg erkrankte ich daran. Ich sah, dass ich mich drastisch veränderte, auch meine Frau merkte, dass etwas mit mir nicht stimmte, jedoch wussten wir nicht, was es war … Der eigentliche Grund für PTSS bei mir ist, dass ich zu viele Menschen getötet habe. Das tut mir heute unendlich Leid. Sie schauten mich an, und ich schaute sie an. Das werde ich niemals vergessen können. Ich glaube, je älter man wird, desto mehr Wertschätzung hat man dem Leben gegenüber. Ich bin kein gewalttätiger Mensch, aber der Krieg hat mich geprägt. … Und immer noch kann ich in meinen Alpträumen riechen, kann den Kampf riechen, und wenn das losgeht, dann habe ich Probleme." - US-Vietnamveteran Mike Lake1
"Sie trainierten mich zu töten. Sie schickten mich nach Vietnam. Sie sagten mir aber nicht, dass ich Kinder bekämpfen würde." - Ein US-Vietnamveteran2
"Es ist so, als würde man sein eigenes Grab besuchen und dabei Dinge sehen, die man niemals zurückbekommt." "Mein Gott, das war so furchtbar. Soll man unsere Sünden vergeben ?" - Vietnamveteranen in GOING BACK