Als das "Untergrundamt Gorleben-Soll-leben" am 3. Mai 1980 die Bohrstelle 1004 über dem Gorlebener Salzstocks für besetzt erklärt und im ganzen Land um Unterstützung wirbt, macht sich auch der Hamburger Fotograf Günter Zint in seinem klapprigen Wohnmobil auf den Weg in den Kreis Lüchow-Dannenberg.
Greenpeace-ExpertInnen haben sich mit Hilfe des Umweltinformations- gesetzes bislang geheime Akten aus den 1970er und 1980er Jahren besorgt. Nach monatelanger Recherche kann Greenpeace nun nachzeichnen, wie ausgerechnet der völlig ungeeignete Salzstock Gorleben zum deutschen Endlager erkoren wurde. Alles andere als geologische Kriterien war bei einem der größten politischen Schwindel der Nachkriegszeit entscheidend. Völlig verschwiegen wurde etwa bislang ein unterirdisches Wasservorkommen in unmittelbarer Nähe des Gorlebener Salzstocks.
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N° 20 Mai 2010
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