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Die Hartz-IV-Doku jetzt im Kino
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Nach deutscher Gesetzgebung darf ein Empfänger von Hartz IV nur eine bestimmte Quadratmeterzahl als Wohnraum nutzen. Im ostdeutschen Löbau wurde den Arbeitssuchenden in einem grotesken bürokratischen Akt schlichtweg eines der Zimmer ihrer bislang bewohnten Wohnungen oder Häuser abgeschlossen, um Fläche zu reduzieren.

Der Film erzählt anhand unterschiedlicher Beispiele, was das leer stehende Zimmer nun für die Menschen und ihren Alltag bedeutet und welchen symbolischen Stellenwert es für sie hat.

Um die Situation der betroffenen Löbauer Arbeitslosen authentisch nachzeichnen zu können, bezog die Leipziger Filmemacherin Susanne Schulz über zwei Jahre eine Musterwohnung in Löbau. Die Nähe zu den befragten Menschen erlaubte es der Regisseurin, auch ihre eigene schwierige Situation als Nachwuchskünstlerin einfließen zu lassen. Die vermeintlichen „Verlierer“ der Gesellschaft hatten zum Teil vor der Wende gut bezahlte Berufe. Unprätentiös und nachdenklich gelingt es Schulz, typische Stereotype und Vorurteile über Hartz-IV- Empfänger abzubauen.

- Dokumentarfilm – Deutschland 2010 – 65 Min. – Verleih: Neufilm – Start: 05.05.2011

- http://www.neufilm.com/white-box/new

- Tagesschaubericht

- Trailer



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